
1. Kappe
Auf der Kappe ist der Schriftzug „AUSTRIA“ zu sehen, was auf den Namen Österreichs hinweist. Es wird vermutet, dass dieses Objekt zum Schutz vor der Sonne, zum Verbergen kahler Stellen oder als modisches Accessoire diente. Sie besteht aus verschiedenen erdölbasierten Kunststoffen wie Polyester.
2. Sonnenbrille
Die rote Sonnenbrille wurde hauptsächlich zum Schutz vor der Sonne, zum unauffälligen Auftreten oder um „cool“ zu wirken verwendet. Die Annahme, dass die Wahl der Farbe Rot nicht zufällig, sondern bewusst getroffen wurde, lässt sich dadurch stützen, dass es sich um dieselbe Farbe wie die Mütze handelt. Dies könnte als Hinweis auf ein gewisses Selbstbewusstsein, Mode und öffentliches Image des Tourist sapiens gedeutet werden. Sie besteht aus erdölbasiertem Kunststoff.
12. Wanderstock
Der Wanderstock diente hauptsächlich als Unterstützung bei der Fortbewegung im steilen Gelände oder als Gehhilfe für diejenigen, die nicht fit waren. Es wird vermutet, dass er auch ein Statussymbol unter den Tourist sapiens montafonis war. Je leichter, widerstandsfähiger und besser verstellbar der Stock war, desto mehr wirtschaftliche Macht zeigte sein Träger. Es besteht die Möglichkeit, dass er auch als Verteidigungs- und Angriffswaffe im Gedränge auf Wanderwegen verwendet wurde. Der Stock besteht aus verschiedenen erdölbasierten Kunststoffen und Metall.
13. Jacke mit Jäger-, Hirsch- und Hundemotiv
Diese Jacke diente zum Schutz vor der Kälte und ist ein direkter Vorläufer der heute verwendeten Jacken. Auf dem Stoff sind bestickte Motive zu sehen, die die Bedeutung der lokalen Folklore in der materiellen Kultur zeigen: ein Jäger mit Hund, der Hirsche jagt. Sie besteht aus Polyester, einem erdölbasierten Kunststoff.
14. Haare (Kunststofffasern)
Es wird vermutet, dass es sich bei den Kunststofffasern um das Haar des Tourist sapiens handelte. Möglicherweise nahm der Körper des Tourist sapiens die große Menge an Mikroplastik in seinem Lebensraum auf und schied sie über die Kopfhaut aus. Im Verlauf dieses lebenslangen Prozesses könnten die biologischen Zellen des Haares von Homo sapiens durch Plastik ersetzt worden sein. Sie bestehen aus erdölbasiertem Kunststoff.
15. Wasserflasche
Die Wasserflasche besteht aus einem extrem leichten Metall und Kunststoff und wurde zum Aufbewahren von H₂O, einem für das Leben wichtigen Element, verwendet, das in dieser Zeit reichlich vorhanden war und heute von großem Wert ist. Sie konnte von Hand, aber nicht in der Spülmaschine gereinigt und dann wiederverwendet werden, was auf nachhaltige Praktiken hindeutet. Sie war zudem wahrscheinlich in der Lage, das Wasser länger kühl zu halten.
16. Halstuch
Auf dem Kleidungsstück sind Inschriften zu sehen, die vermutlich von einer Tourismuswerbung stammen. Es könnte also von einem privaten Unternehmen kostenlos angeboten worden sein, um den Homo sapiens in den Homo tourist sapiens zu verwandeln. Möglicherweise hatte es religiösen und kultischen Charakter. Es wird vermutet, dass es aufgrund seiner Größe um den Hals oder auf dem Kopf getragen wurde. Es besteht aus Polyester, das aus Erdöl gewonnen wird.
17. Semmel-Tasche
Dieses Objekt hat die Wissenschaftler am meisten verblüfft. Es besteht aus Kunststoff, Erdöl und Weizenmehl. Einerseits wird vermutet, dass es als Schmuckstück über die Schulter gehängt und zum Aufbewahren von Gegenständen verwendet wurde. Andererseits könnte es als Nahrung für lange Wanderungen des Tourist sapiens gedient haben. Es wird auch vermutet, dass es ein verehrungswürdiges Kultobjekt ist, da die Semmel in Österreich von großer Bedeutung war.
18. Enten-Gürtel
Dieses Kleidungsstück wurde um die Taille getragen und hat die Form einer Ente, die für die Kultur des 21. Jahrhunderts in Österreich als heilig galt. Es besteht aus Kunststoff und Metall.
10. Socke
Ein weiteres Kleidungsstück des Tourist sapiens. Es wurde verwendet, um die Füße warmzuhalten und das Reiben der Stiefel an den Füßen des Tourist sapiens zu verhindern. Es besteht aus Polyester, einem erdölbasierten Kunststoff.
11. Schürze
Dies ist ein weiteres Kleidungsstück des Tourist sapiens. Es wurde verwendet, um den unteren Teil des Körpers zu bedecken und andere Kleidungsstücke zu schützen. Es besteht aus Polyester, einem erdölbasierten Kunststoff.
12. Mini-Fähnchen von Österreich
Das berühmte „Österreich-Fähnchen“, das erste bei der Ausgrabung gefundene Objekt, wird ebenfalls als ein Objekt der Verehrung und des Kultes betrachtet. Es könnte als Unterstützung für die nationale Identität und als moralische Stütze bei Wanderungen gedient haben, indem es in der Hand gehalten, ins Haar gesteckt oder an der Kleidung befestigt wurde. Es besteht aus Zellulose, Holz und Polyethylen, einem erdölbasierten Kunststoff.
13. Papiertaschentuch
Dieses Objekt wurde verwendet, um Teile des Körpers zu reinigen und später in die Natur entsorgt. Es besteht aus Zellulose.
14. Weißes metallisches Bindeband
Es ist unklar, wofür dieses Objekt verwendet wurde. Es wird jedoch vermutet, dass es zum Schließen oder Verschließen eines anderen Objekts diente, das möglicherweise Lebensmittel enthielt, um das Überleben des Tourist sapiens zu sichern. Es besteht aus Kunststoff und Metall, einem erdölbasierten Kunststoff.
15. Stück Plastik oder Papier
Der Ursprung und die Verwendung dieses Objekts sind unbekannt, aber es war zweifellos etwas, das der Tourist sapiens in diese Umgebung gebracht hat. Es besteht aus Zellulose und Kunststoff, einem erdölbasierten Kunststoff.
16. Feuchttuch
Dieses Objekt wurde verwendet, um Teile des Körpers zu reinigen und anschließend in die Natur entsorgt. Im Vergleich zum Papiertaschentuch ist seine Struktur dicker, weicher und saugfähiger, was darauf hinweist, dass es ursprünglich eine Flüssigkeit enthielt. Zudem wurden menschliche Kotspuren darauf gefunden. Es besteht aus Zellulose und Kunststoff, einem erdölbasierten Kunststoff.
17. Schuh-Etikett
Es wird vermutet, dass dieses Objekt Teil der Kleidung des Tourist sapiens war, da es einen Strichcode zeigt. Möglicherweise weist es auf die Herkunft des Kleidungsstücks hin. Es besteht aus Zellulose und Kunststoff, einem erdölbasierten Kunststoff.
18. Zigarettenfilter
Auch wenn Zigaretten heutzutage nicht mehr existieren, gibt es umfangreiche historische Aufzeichnungen über diese süchtig machenden und gesundheitsschädlichen Objekte und ihren Zweck. Konkret handelt es sich hier um das Ende einer Zigarette, bekannt als Filter. Nach dem Konsum wurde dieser Teil als soziales Ritual in der Natur entsorgt. Er besteht aus Celluloseacetat, einem erdölbasierten Kunststoff.
