
– Ein etwas kleinerer Schädel
Angesichts der weit verbreiteten Nutzung von Technologie musste das Gehirn des Tourist sapiens nicht so viel arbeiten wie das seiner Vorfahren, da weniger kognitive Aktivität erforderlich war. Daher wird angenommen, dass der Schädel aufgrund der Reduktion der Gehirnmasse geschrumpft ist.

– Ein längerer Oberarmknochen
Es gibt zwei Theorien, warum der Oberarmknochen, der vom Schultergelenk zum Ellenbogen reicht, länger ist als gewöhnlich. Einerseits könnte dies dazu dienen, besser den Berg zu erklimmen, mit oder ohne Hilfe von Wanderstöcken, wie sie bei der Ausgrabung gefunden wurden. Andererseits könnte es auch auf die Nutzung von Fotogeräten für Selfies zurückzuführen sein. Bis heute gibt es keine konkreten Beweise für diese zweite Theorie, da keine Fotogeräte bei der Ausgrabung gefunden wurden. Jedoch, durch in der großen Weltbibliothek von *Social Media Inc.* gefundene Aufnahmen aus der Region Montafon, gilt diese Theorie als die plausibelste. Zudem zeigt die umfangreiche Studie von Dr. Nir García „Verhalten und Selbstrepräsentation im 21. Jahrhundert. Eine Analyse der sozialen Medien vor der Ära der künstlichen Intelligenz“ zahlreiche Beispiele zur Unterstützung dieser Theorie.
– Klauenartige Handknochen mit einem überentwickelten Daumen
Wie bei den vorherigen Annahmen wird auch hier vermutet, dass dieses Merkmal auf den übermäßigen Gebrauch von Wanderstöcken oder Mobiltelefonen, oder beidem, zurückzuführen sein könnte.

– Eine um 15° nach vorne gekrümmte Wirbelsäule
Es wird vermutet, dass der Tourist sapiens montafonis den Großteil seines Lebens auf den steilen Berghängen verbrachte.
Die Wirbelsäule passte sich durch Evolution an diese Lebensumstände an, um einerseits den Aufstieg zu erleichtern, anderseits um zu vermeiden, dass er Tourist sapiens nach hinten fällt. Es wird auch vermutet, dass die Krümmung der Wirbelsäule auf langes Sitzen bei gleichzeitigem Gebrauch eines Mobiltelefons bei der übermäßigen Nutzung von Seilbahnen zur Bergbesteigung zurückzuführen sein könnte.
– ein ungewöhnlich langer Fersenbein-Knochen
Da der Tourist sapiens Montafonis vermutlich oft wanderte, wird angenommen, dass sich der Fuß entsprechend entwickelte, um die Sicherheit und das Überleben dieses Hominiden zu gewährleisten.